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zu "See you in Wallhalla"

Die Anekdoten sind herrlicher Diventratsch, besonders bei der hinreißenden Wingen.

 

„See you in Wallhalla" im Rahmen der Richard-Wagner-Festtage 2011 "

 

Leipziger Volkszeitung 23.02.2011 , 23.02.2011 , Birgit Hendrich

zu "See you in Wallhalla"

Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

Spaß mit Wagners Bayreuther Primadonnen

Die Kammeroper Leipzig zeigt im Krystallpalast "See You in Wallhalla"

Leipzig. Wagner, gekürzt auf 100 Minuten? Das freut Freunde kurzweiliger Abende, wenn sie raffiniert gemacht sind - so wie einst Loriot Riden "Ring des Nibelungen" erzählte und den bildungsbürgerlichen Berg mit Leichtigkeit erklomm. Die Kammeroper Leipzig, ein Privattheater um die Sängerin Katharina Wingen (zuletzt "Tosca" am Mittelsächsisches Theater Freiberg-Döbeln) entwickelt in ihren Opernpasticcios die Liaison von Oper und Theaterstück.

Erstmals stellte sie sich nun mit "See You in Wallhalla" in dieser Besetzung in Leipzig im ausverkauften Krystallpalast vor. Nach der Überraschungspremiere im Rahmenprogramm der Bayreuther Festspiele 2010 in der Villa Wahnfried hat die Kammeroper damit ein Paradestück in Sicht auf das Wagnerjahr 2013 in petto, das auch Freunde starker Stimmen befriedigt. Erzählt wird ein fiktives Treffen der großen Wagner-Primadonnen Birgit Nilsson (1918-2005) , Martha Mödl (1912-2001) und Astrid Varnay (1918-2006). Alle drei haben eine Einladung "vom Wieland" erhalten, gemeint ist Wagners Enkel Wieland, der im Rufe stand, die besten Sänger und Dirigenten seiner Zeit für den Grünen Hügel zu gewinnen.

Diese drei Damen sind grundverschieden: eitel und selbstverliebt die eine, robust und kühn die andere, sanft und kurzsichtig die dritte. Ihre neckische Konversation streift Intimes: Mödl war Strumpfhosenmodell, auf der Bühne umschwärmt, im Leben aber einsam. Hergezogen wird über schwächelnde Tristans, die auf der Bühne einschliefen, die zu dritt besetzt werden mussten - für jeden Akt einen. Geplaudert wird über die Eitelkeiten des Herbert von Karajan wie über den Geiz, Sänger bezahlen zu müssen. Noch besser als die Texte, die etwas knapp ausgestattet sind, kommen die Opernausschnitte: Gesungen wird con brio, was gut und teuer ist: Elisabeth, Sieglinde, Erda, Brünnhilde, Elsa und Isolde rauschen in einem Stimmfest zum Klavier durch den Krystallpalast. Ein bisschen Klamotte und trotzdem Wagner. Barbara Graf, Annette Lubosch und Katharina Wingen machen das als echte Rheintöchter ausgezeichnet.

Freie Presse , 23.02.2011 , Marianne Schultz

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

Walkürenritt und Diventratsch

Die Idee ist hübsch, das Rezept denkbar einfach. Man nehme drei Sängerinnen und einen Pianisten, dazu ein paar Wagnerarien, spicke mit einigen Anekdoten und packe das Ganze auf eine Kleinkunstbühne – fertig ist ein szenischer Richard-Wagner-Abend. „See you in Wallhalla“ heißt das Programm der Kammeroper Leipzig. 2010 wurde es zum Überraschungserfolg der Bayreuther Festspiele und nun auch am Montagabend im proppenvollen Leipziger Krystallpalast Varieté mit begeistertem Applaus und Bravo gefeiert.

Die Kammeroper Leipzig gründete sich 2009 als 1. Sächsisches Tourneetheater und macht Opernpasticcios als Liaison von Oper und Theaterstück zu ihrem Markenzeichen. Und tatsächlich braucht es in „See you in Wallhalla“ nicht mehr als ein paar transportfreundliche Requisiten, wie einen Tisch und Garderobenständer, drei Stühle sowie drei schrecklich schräge Handtaschen um den drei großen Wagnerinterpretinnen des 20. Jahrhunderts Martha Mödl, Birgit Nilsson und Astrid Varnay zu huldigen.

So sieht man sich in Walhalla oder eben erst mal noch nicht: Die drei Primadonnen werden durch das Sturmtief „Wotan“ am Abflug dorthin mit „Rheintöchter-Airline“ gehindert und vertreiben sich nun auf dem Flughafen die Wartezeit mit dem Schwelgen in Erinnerungen, mit ein wenig Rumzickerei und natürlich mit Gesang. So gibt es ein Wiederhören mit Arien, Duetten und Terzetten aus Wagners Opernschätzen – stimmgewaltig und klangprächtig am Montagabend bei den Sopranistinnen Katharina Wingen (alias Martha Mödl) und Barbara Graf (Birgit Nilsson) sowie der Mezzosopranistin Annette Lubosch (Astrid Varnay).

Weiter hinten im Saal mischen sich Gesangs- und Klavierpart sicher wunderschön, ganz vorn am Bühnenrand eingeklemmt auf einem Stuhl direkt vorm Klavier , kommt man dagegen nicht umhin, die volltönende Saitenkunst des Pianisten Ekkehard Meister zu honorieren.

Die Anekdoten sind herrlicher Diventratsch, besonders bei der hinreißenden Wingen.
Es gefällt, sehr sogar.

Und der Walküren-Stuhl-Ritt aller drei muss dann noch einmal zugegeben werden.

Leipziger Volkszeitung , 23.02.2011 , Birgit Hendrich

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

"Uraufführung von 'See you in Wallhalla' in Wahnfried"

Bayreuth. Bei den "Meistersingern" werden einem die Karten nachgeschmissen. Parkett erste Reihe für 50 Euro. Am selben Abend stand man in Wahnfried Schlage, um einen Platz zu ergattern.

[...]

Die Dramaturgie ist denkbar einfach: Die drei Bayreuther Supersoprane Martha Mödl, Astrid Varnay und Birgit Nilsson treffen sich an einem Flughafen, weil sie von Wieland Wagner die Einladung erhalten haben, nach Wallhalla zu reisen. Ein Tief Wotan behindert zunächst den Anflug, eine sächsische Flughafenangestellte verkündet die unfrohe Botschaft, dass es noch nicht nach "Wölhöllö" abgehen könne, zumindest zum Vergnügen der Zuschauer.

So sitzen die Damen zusammen und unterhalten sich über alte Zeiten: "Weißt Du, wie das war?" Nun pflegen sich Theaterleute, wenn sie in der Kantine sitzen, nur über eins zu unterhalten: über das Theater. Insofern handelt es sich bei "See you in Wallhalla" fast um eine Dokumentarkonversationskomödie, aber da die Kammeroper eine Oper ist, singt man zwischendurch: 14 Glanznummern von, natürlich, Wagner. So kreuzt sich der konzertante Opernabend, eine Art Feuerwerk der Wagner-Klassik, dramaturgisch wirkungsvoll mit den Anekdoten á la Marcel Prawy.

[...]

Natürlich bringen die drei Damen an passender Stelle den Rheingold-Gesang zum Besten - nein: zum Allerbesten - oder die gekürzte, auf drei Heroinen zurechtgestutzte Walküren-Szene.

Wer in der ersten Reihe sitzt, weiß, was manch Tenor zu leiden hat. Im Ernst: Die Edda-Moser-Schülerin Katharina Wingen, die den Abend konzipierte, als Martha Mödl (schaut auf diese Martha-Mödl-Perücke), Kerstin Gieber als Birgit Nilsson und Isabella Prühs als Astrid Varnay (die souverän den ersten Walküre-Akt : "Schläftst Du, Gast" mit der Waltrauten-Szene verbindet), sie bringen unter der Regie von Katharina Wingen und Dorina Hofmann ihr Bestes: hochdramatisch, lyrisch, jeglicher szenischen Situation angemessen. Nicht zu vergessen die Pianistin, die die Nussschalenopern am geschlossenen Wahnfried-Flügel souverän begleitet.

[...]

Sie (die drei Sopranistinnen, Anm.d.Red.) erfreuten zuletzt durch die "Träume", eingerichtet für ein Terzett: eine sehr bewegende, so noch nie gehörte Hommage an das Leben, die Erinnerung, die Liebe, auch die Kunst - die Kunst und die Persönlichkeit und den Humor und die Traurigkeit der drei Bayreuther Sängerinnen, die durch die Leipziger Produktion auf eigentümliche, doch immer liebevolle und respektvolle Weise in Erinnerung gerufen wurden.

Nordbayrischer Kurier , 19.08.2010 , Frank Piontek

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

"Premiere in Bayreuth"

Bayreuth. Nun noch eine Premiere: „See you in Wallhalla“. Wenn’s schon so heißt, was geht dann da ab? Eingeladen hat die Kammeroper Leipzig, gegründet 2009, zu einer Welturaufführung - eine Vorpremiere gab es schon in Stolberg, nahe Aachen.

[...]

Katharina Wingen, Kerstin Gieber und Isabella Prühs singen und gestalten zur Begleitung einer Pianistin am Flügel hundertprozentig, parodiert und geulkt wird da nicht, hier gilt’s der Kunst wie beim Vorsingen. Vom Walküren-Ritt, diesmal für drei vollblütige Walküren, die auf Stühlen reiten, einmal abgesehen. Die Szene ist ein Kabinettstück.

Kammerspiel, wie sonst vom Ensemble-Titel verheißen, ist das gesanglich-musikalisch nicht, da müssen schon die Salontüren offen bleiben, und von draußen hallt es wieder: „Dich theure Halle“. Musikalisch-bildschön teilen sich die drei Diven zum Schluss in das Mathilde- Wesendonck-Lied „Träume“.

Opernabend über Diven von einst

Von Zeit zu Zeit wird durchs Megaphon in überbreitem Sächsisch die weitere Verzögerung des Abflugs angekündigt. Langeweile kommt nicht auf: Lenz-Arie der Sieglinde, Erdas „Weiche Wotan“, Rheintöchter-Tezett, allesamt 14 Wagner-Hits, sorgen für Ohrenschmaus. Dazwischen erzählen die Damen Anekdoten von einst, vom Theater auf dem Grünen Hügel und anderswo.

[...]

Es geht so zuckersüß freundlich zu, wie man sich das für eine gemeinsame Diven-Garderobe nur vorstellen kann. Über die echten Biografien rund um die Anekdoten erfahren wir wenig. Gekonnt-brillant ist der Schluss: Der Diven Namen werden durchs Megaphon gerufen „Letzter Aufruf“, und die Darstellerinnen sagen: „Es war mir eine Ehre, Frau Varnay!“, Es hat mich sehr gefreut, Frau Nilsson!“, „Wir sehen uns, Martha!“ Heftiger, langer Applaus.

Den Wagner-Verbänden, den Wagnerianern sowie Opern- und Konzertabonnenten dürfte dieser Opernabend über Diven von einst ein schönes Bonbon inmitten allen Wagner-Jubels und Musiktheater-Repertoires sein.

Leipziger Internet Zeitung , 24.08.2010 , Karsten Pietsch

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen
"Unkonventionell und einfach mitreißend"

Stolberg.
Zu einem grandiosen Festival der Stimmen wurde die Vorpremiere des Richard-Wagner-Opern-Highlights "See you in Wallhalla", inszeniert von der Kammeroper Leipzig unter Dorina Hofmann in Zusammenarbeit mit der Musikschule Merz im Museum Zinkhütter Hof.

Das lag zum einen an der großartigen stimmlichen Substanz und musikalischen Ausdruckskraft der Sängerinnen Kerstin Gieber, Isabella Prühs und Katharina Wingen sowie an der Pianistin, zum anderen an der unkonventionellen und überaus lebendigen Gestaltung dieses Events. Denn die Protagonistinnen machten daraus eine abwechslungsreiche Hommage an die drei berühmtesten Bayreuther Primadonnen Birgit Nilsson, Astrid Varnay und Martha Mödl eingebunden in die Szenerie eines fiktiven unverhofften Zusammentreffens dieser großartigen Wagner-Sängerinnen.

Von Wieland Wagner eingeladen

Sie waren von Wieland Wagner eingeladen worden, mit der "Rheintöchter-Airline“ nach Wallhalla zu fliegen. Doch das Sturmtief "Wotan" erzwang einen längeren Aufenthalt auf dem Flughafen Leipzig. Das gab ihnen ausgiebig Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich wahre Geschichten und Anekdoten aus ihrem Künstlerleben zu erzählen. Und für Kerstin Gieber als Birgit Nilsson, Isabella Prühs als Astrid Varnay und Katharina Wingen als Martha Mödl bedeutete dies, ihren großen Vorbildern gerecht zu werden und ihnen dabei ein Stückchen näher zu kommen.

Die Darstellung war, angefangen von der effektvollen Dramaturgie bis hin zur Requisite und Maske voll gelungen.Da gab es so manche Szene voller Emotionen, die überraschte, aber auch nachdenklich stimmte, amüsante Dialoge und Erzählungen, die interessante Einblicke beispielsweise in den Festspielbetrieb von Bayreuth gewährten. Die Rivalität unter den Künstlerinnen wurde ebenso thematisiert wie ihre persönliche Einstellung zu neuen Inszenierungen, zu den Gagenverhandlungen, zu eigenen verrückten Angewohnheiten.

Doch allen gemeinsam war die uneingeschränkte Liebe zur Musik, die ihr ganzes Leben bestimmte. Vor allem dies verdeutlichten die jungen dramatischen Sopranistinnen mit ihren kraftvollen Stimmen in hohem Maße. So Kerstin Gieber bei der Arie der Elisabeth "Die theure Halle" aus "Der Tannhäuser" und der der Elsa "Einsam in trüben Tagen" aus dem Lohengrin sowie zusammen mit Katharina Wingen bei "Ortrud, wo bist du", ebenfalls aus dieser Oper. Letztere bestach in der Arie der Erda "Weiche Wotan, weiche!" aus "Das Rheingold", in der der Brünnhilde "Ewig war ich, ewig bin ich" aus "Siegfried" und durch den Vortrag von "Isoldes Liebestod". Und Isabella Prühs glänzte mit den Arien "Du bist der Lenz", "Schläfst du Gast" und "Höre mit Sinn" aus "Der Ring der Nibelungen".

"Walkürenritt" zum Abschluss

Den Abschluss dieses Opernreigens bildete der "Walkürenritt", aus dem das Terzett ein beifallumrauschtes Kabinettstück machte und das zur Freude aller als Zugabe wiederholt wurde.

Den schwierigen, umfangreichen Begleitpart meisterte die Pianistin in großartiger Weise, ebenso ihre solistischen Darbietungen der Liszt-Transkriptionen "Winterstürme" aus "Die Walküre" und des Abendsternliedes aus "Der Tannhäuser".

Am Ende stimmte das Terzett das Wesendonck-Lied "Sag, welch wunderbare Träume" an, dokumentierte damit sein inniges Verhältnis zu den berühmten Primadonnen und bestätigte somit sein Anliegen, diesen weltbekannten Sängerinnen nachzueifern.

Aachener Zeitung , 15.08.2010 , Hans-Leo Recker

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

Wagner-Gesangsabend mit drei Primadonnen

Bonn. Da bebte die Kleine Beethovenhalle; als gleich drei dramatische Sopranistinnen gemeinsam das „Rheingold“-Terzett der Rheintöchter von Richard Wagner anstimmten, war die Begeisterung groß. Die drei stimmgewaltigen Damen rissen von den Stühlen. Dabei verkörpern Katharina Wingen, Kerstin Gieber und Annette Lubosch unter ihren Primadonnen-Perücken in diesem auch vergnüglichen Stück drei einstmalige Bayreuther Wagner-Diven. Die sind nämlich, so der Plot von „See you in Wallhalla“, vom Wagner-Erben Wieland fatalerweise zu dritt an den Leipziger Flughafen geladen worden. Mit der Rheintöchter-Airline soll es direkt nach Bayreuth zum großen Meister gehen. Nur zu dumm, dass die sächselnde Flughafen-Durchsage die klunkerbehangenen Ladys wegen des Sturmtiefs Wotan bis auf weiteres vertrösten muss. Was nun tun, um sich nicht in Divenmanier gleich die Augen auszukratzen?

Die wahren Anekdoten aus dem Leben der gewaltigen Drei amüsierten einen vergnüglichen Abend lang im Bonner „Walhalla“; und das Publikum ließ sich die von der Pianistin einfühlsam begleiteten Wagner-Kracher ebenso freudig auf der Zunge zergehen. Der aus Bad Godesberg stammenden Katharina Wingen, heute Intendantin der Kammeroper Leipzig, und ihren nicht minder stimmstarken Kolleginnen brannte in der fast ausverkauften Kleinen Beethovenhalle verdienter Applaus entgegen.

Bonner Generalanzeiger , 06.11.2010 , Ebba Hagenberg-Miliu

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Einbruchsalarm bei Gastspiel in Nossen!

Nossen. Da sprangen nicht nur die Zuschauer vor Begeisterung von den Stühlen, sondern auch fast die Scheiben aus den Fensterrahmen, als die drei Walküren der Kammeroper Leipzig bei ihrem Gastspiel mit "See you in Wallhalla" am Sonntag Abend im ausverkauften Schloss Nossen bei ihrem Walkürenritt den Konzertsaal zum Beben brachten.

Die Stimmgewalt der drei dramatischen Sängerinnen Katharina Wingen (Intendantin der Kammeroper Leipzig und Darstellerin der Martha Mödl), Barbara Graf (als Birgit Nilsson) und Annette Lubosch (alias Astrid Varnay) löste in Nossener Polizeirevier Alarm aus.

Die herbeieilenden Polizisten staunten allerdings nicht schlecht, als sie statt der vermuteten Einbrecher einen tobenden Saal und drei symphatische Sängerinnen in Aktion vorfanden, deren Stimmgewalt die Alarmanlage leider nicht mehr stand hielt.

[...]

So etwas kann passieren, wenn man mit großen Stimmen zu überzeugen weiß.


22.03.2011

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Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

"See you in Wallhalla" ist ein Potpourri aus Highlights von Wagner-Opern. Ein Hauch von Festspielen.

Stolberg. [...] Aufgeführt wird dieses Stück von Katharina Wingen (als "Martha Mödl"), die dieses Stück geschrieben hat [...]

Sie [Katharina Wingen, Anm. d. Red.] verfügt über eine kraftvolle Stimme, bestens geeignet für dramatische Opernpartien von Wagner.

Wir freuen uns, dass dieses aussergewöhnliche Opernerlebnis und "musikalische Feuerwerk der Stimmen" in Stolberg erstmals aufgeführt wird.

Aachener Zeitung , 10.08.2010

zu "See you in Wallhalla"

Drehbuch, Regie, Musikalisches Arrangement und die Rolle der Martha Mödl von Katharina Wingen

Ein eindringlicher Gesang dringt aus dem großen Musikraum durch den Flur der Musikschule Merz - Isoldes Liebestod, intoniert von der dramatischen Sopranistin Katharina Wingen aus Leipzig. Diese berühmte Schlußszene aus der Oper "Tristan und Isolde" ist Bestandteil eines Wagner-Events mit dem Titel "See you in Wallhalla", das Mitte August im Museum Zinkhütter Hof seine Uraufführung erfährt.

[...]

Für die Initiatorin Katharina Wingen erfüllt sich ein Traumwunsch mit der Darstellung von Martha Mödl, mit der sie bereits auf der Bühne gestanden hat und deren Präsenz und Ausstrahlung sie sehr bewundert hat. "Für uns soll dieses Projekt zu einer einzigen Liebeserklärung an die drei größten Wagner-Interpretinnen des 20. Jahrhunderts werden", schwärmt die Opernsängerin aus Leipzig. "Sie sollen nicht in Vergessenheit geraten!"

[...]

Die eigentliche Premiere steigt fünf Tage später in der Villa Wahnfried in Bayreuth.

Aachener Zeitung , 06.08.2010 , Hans-Leo Recker